Heilerziehungspflege

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Interview-Video über die Ausbildung zum/r Heilerziehungspfleger/in


Alle Teilnehmer an diesem Video sind oder waren Schüler am SPI Thalheim. Die Antworten sind die eigenen Antworten der Schüler. Die Antworten waren nicht vorgegeben.

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Berufsbild

Die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in soll den Fachschüler befähigen, Menschen mit Behinderungen zu fördern, sie zu begleiten und ihnen Hilfe zur sozialen Eingliederung zu geben.

Als sozialpädagogisch- sozialpflegerische Fachkräfte handeln sie selbstständig und eigenverantwortlich.

Sie erlernen erweiterte Kompetenzen in Planung, Strukturierung und Reflexion des professionellen Handelns. Heilerziehungspfleger/-innen sind qualifiziert für die übernahme von Führungsverantwortung und zur beruflichen Selbstständigkeit. Der Beruf hat eine hohe Zukunftssicherheit, da Pflegekräfte in der Behindertenhilfe immer gebraucht werden.

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EinsatzgebieteHeilerziehungspflegerin mit Klient

  • Förderschulen
  • integrativen KITAs
  • als Einzelfallhelfer
  • schulvorbereitenden Einrichtungen
  • Berufsbildungs- und Förderwerken
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
  • Wohnheimen, Betreuten Wohnformen
  • offenen Wohngruppen für Menschen mit Behinderung
  • Rehabilitationszentren
  • Familien und kommunalen Beratungsstellen
  • Verbänden
  • Sozialämtern
  • Psychiatrischen Kliniken
  • in der Frühförderung und Elementarerziehung

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Abschluss

  • Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin
  • Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger

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Ausbildungsdauer

Zeitraum3 Jahre Vollzeit, wobei 3040 Stunden im Pflichtbereich/Wahlpflichtbereich/Wahlbereich realisiert werden und 1560 Stunden auf die berufspraktische Ausbildung entfallen

4 Jahre in berufsbegleitender Form/Teilzeit bei 14 Wochenstunden an 2 Nachmittagen in der Woche
Beginnjährlich zum Beginn des Schuljahres in Sachsen
Unterrichtszeiten Vollzeittäglich von 7:45 Uhr bis 14:45 Uhr
36 Stunden in der Woche
Ferienzeiten entsprechend den Regelungen des Kultusministeriums
Unterrichtszeiten Teilzeit (berufsbegleitend)Montags 15.15 Uhr bis 20.15 Uhr
Dienstags 15.15 Uhr bis 20.15 Uhr

Davon 12 h Präsenzunterricht
Ferienzeiten entsprechend den Regelungen des Kultusministeriums

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Ausbildungsstruktur

Die Ausbildung erfolgt im Lernfeldkonzept und gliedert sich in folgende Bereiche:

  1. fachübergreifender Bereich
  2. fachbezogener Bereich
  3. Wahlpflichtbereich
  4. berufspraktische Ausbildung

 

Besonderheit der Vollzeit [Das Projekt ist derzeit leider ausgesetzt]

Im 2. Ausbildungsjahr sammeln die Fachschülerinnen / Fachschüler der Vollzeitausbildung im Rahmen des Projekts “Erwachsenenweiterbildung für Menschen mit Lernschwierigkeiten” (kurz Projekt GBE, 2003 mit dem Innovationspreis ausgezeichnet) zahlreiche Praxiserfahrungen und üben sich in der Anwendung und Umsetzung vermittelter Lerninhalte der schulischen Ausbildung.

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Ausbildungsinhalte

Staatlich anerkannte Heilerziehungspfleger / innen werden im Rahmen der Fachschulausbildung entsprechend des aktuellen sächsischen Lehrplanes für Heilerziehungspfleger / innen ausgebildet. Ziel ist die theoretische und praktische Vermittlung aller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für den Beruf des/der Heilerziehungspflegers / in wichtig sind. Das Berufsfeld der Heilerziehungspflege hat zahlreiche Anforderungen und das SPI Thalheim legt großen Wert auf die sorgfältige Vermittlung der Inhalte um die Schüler optimal auf Ihren Berufsalltag vorzubereiten.

Die Fachschüler/- innen werden nach dem Lernfeldkonzept unterrichtet. Ein Lernfeld bildet eine thematische Einheit. Die einzelnen Unterrichtsfächer orientieren sich in Ihrer Gestaltung anhand dieses Themas und bilden so fächerübergreifend ein breites Wissensspektrum ab. Jedes Lernfeld repräsentiert ein Handlungsfeld der Heilerziehungspflege.

Neben den Lernfeldern gibt es noch Fächer im allgemeinen, sogenannten „Fachrichtungsübergreifender Bereich“, welche eine Erweiterung des spezifischen Wissens um allgemeinbildende Komponenten bieten. Die Inhalte des fachrichtugnsbezogener Bereiches überwiegen jedoch in der Ausbildung.

Fachrichtungsübergreifender Bereich
Fachrichtungsübergreifender Bereich
Fachrichtungsübergreifender Bereich

Mehr Informationen zum Berufsbild finden sich auch im Berufenet der Arbeitsagentur: https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=9127

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Kosten / finanzielle Förderung

  • geringes monatliches Schulgeld
  • in Bedarfsfällen ist eine Schulgeldbefreiung möglich (Einzelfallentscheidung)
  • Kosten für Lernmittel (es gibt keine Pflichtliteratur, nur Literaturempfehlungen)
  • keine Aufnahmegebühren
  • keine Prüfungsgebühren
  • keine weiteren Gebühren
  • Förderung durch (Meister)-BAFöG möglich
    Das SPI erreicht die erforderlichen 70 % Ausbildungsdichte

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Zugangsvoraussetzungen

MöglichkeitVoraussetzungen
Direkter ZugangRealschulabschluss oder gleichwertiger oder höherer Abschluss

Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs (ärztliches Attest erforderlich)

Abgeschlossene Ausbildung als staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in
Zugang über eine förderliche TätigkeitRealschulabschluss oder gleichwertiger oder höherer Abschluss

Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs (ärztliches Attest erforderlich)

Abschluss in einem Beruf, welcher der Heilerziehungspflege förderlich ist* (Siehe Tabelle unten)
Quereinstieg mit ErfahrungRealschulabschluss oder gleichwertiger oder höherer Abschluss

Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs (ärztliches Attest erforderlich)

Ein abgeschlossener Beruf mit mindestens 2 Jahren Ausbildungsdauer und eine mindestens einjährige Tätigkeit, die der Heilerziehungspflege förderlich* ist (also z.B. im pflegenden Bereich als Assistenzkraft)
Quereinstieg ohne ErfahrungRealschulabschluss oder gleichwertiger oder höherer Abschluss

Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs (ärztliches Attest erforderlich)

Ein abgeschlossener Beruf mit mindestens 2 Jahren Ausbildungsdauer und eine mindestens zwei Jährige Berufstätigkeit
Einstieg ohne BerufRealschulabschluss oder gleichwertiger oder höherer Abschluss

Gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs (ärztliches Attest erforderlich)

Eine pflegende berufliche Tätigkeit, die insgesamt mindestens 7 Jahre in Vollzeit ausgeübt wurde (Unterbrechungen sind möglich, es müssen nur zusammengezählt insgesamt 7 Jahre Vollzeit sein)
Nach §59 der sächsischen Fachschulordnung

 

Als der Heilerziehungspflege förderlich gelten insbesondere folgende Berufe:*

Altenpfleger/inDiätassistent/in
Gesundheitspfleger/inHebammen
Entbindungshelfer/inErgotherapeut/in
Physiotherapeut/inSozialassistent/in
Kinderkrankenpfleger/inKrankenpfleger/in
Zahnmedizinische FachangestellteMedizinische Fachangestellte
Logopäde/inMotopäde/in
Kinderpfleger/inHauswirtschafter/in
*Erlass der Sächsischen Bildungsagentur vom 11.06.2010, AZ 6412.30/52/6

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Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • beglaubigte Kopien Schulabschluss/Berufsabschluss
    (zur Erstbewerbung reichen normale Kopien, die Beglaubigungen können bei Aufnahme nachgereicht werden)
  • ärztliches Attest zur gesundheitlichen Eignung (Hausarzt)
  • erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
  • Zustimmung des Arbeitgebers (nur bei berufsbegleitender Ausbildung)
  • Link zur Onlinebewerbung

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Informationen zum Download (PDF)

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