Sozialasssitentz Ausbildung

Ausbildung Sozialassistenz

Die Assistenzkraft für soziale Berufe

Warum eine Ausbildung am SPI Thalheim und nicht an einer anderen Schule?

Ausführliche Informationen dazu findet man hier: Warum Ausbildung am SPI?

In Kurz: Wir sind eine kleine Schule im Erzgebirge, welche familiär in zweiter Generation geleitet wird. Wir arbeiten nicht gewinnorientiert, sondern investieren alle Einnahmen aus Zuschüssen, Ausbildung und Weiterbildung direkt wieder in die Schule und die Ausbildung. Unser Ziel ist eine gute Ausbildung mit SchülerInnen, welche gern zu uns kommen und eben nicht ein Gewinn, den irgendein großer Träger bekommt.

SPI Werbespot über die Ausbildung zum/r Sozialassistenten / Sozialassistentin

Alle Teilnehmer an diesem Video sind oder waren Schüler am SPI Thalheim. Das Video entstand im Rahmen des Wahlpflichtbereiches. Drehbuch, Requisiten und Video sind von SchülerInnen des SPI Thalheim erstellt. Die Aufgabe war ein Werbespot für die Erzieherausbildung am SPI Thalheim. Großartige Leistung!

Berufsbild des Sozialassistent / der Sozialassistentin

Sozialassistenten / Sozialassistentinnen betreuen hilfebedürftige Personen in der Familien-, Heilerziehungs- und Kinderpflege. Ein/e Sozialassistent / Sozialassistentin ergänzen die Tätigkeit von Erziehern, Sozialpädagogen, Kinderkrankenschwestern und Eltern im hauswirtschaftlichen, pflegerischen und erzieherischen Bereich. Im Anschluss können die Absolventen/innen Erzieher/in oder Heilerziehungspfleger/in werden. Sozialassistenten/ Sozialassistentinnen erfüllen Aufgaben und Tätigkeiten, die sich nach dem jeweiligen Einsatzgebiet richten. Auch können Sozialassistent/innen bereits als Einzelfallhelfer/innen arbeiten.

Dank der verkürzten Ausbildung für Abiturient/innen ist die Ausbildung Sozialassistenz sehr beliebt um zunächst vor dem Studium eine fertige Ausbildung zu haben.

Typische Aufgaben von Sozialassistenten/innen sind:

  • Erledigen von Einkäufen
  • Vor- und Zubereitung von Mahlzeiten
  • Wäsche- und Wohnungspflege
  • Grundpflege bei Kranken und Bettlägerigen
  • Hilfestellung bei Körperpflege
  • Anleitung zu Beschäftigungen
  • Betreuung von Kindern, z.B. Hilfestellung bei Hausaufgaben
  • und vieles mehr

Einsatzgebiete Sozialassistenten

  • Familien mit Hilfebedarf
  • Tageseinrichtungen für Kinder
  • Sozialpädagogische und sozialpflegerische Einrichtungen
  • Wohlfahrtsverbände
  • Kommunale Dienststellen
  • Schulen
  • Heime für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung
  • Heime für Kinder und Jugendliche
  • Wohngruppen
  • Behindertenhilfe
  • Einzelfallhilfe für Kinder und Jugendliche im Schulalltag

Abschluss

  • Staatlich geprüfter Sozialassistent
  • Staatlich geprüfte Sozialassistentin

 

Ausbildungsdauer

InformationBeschreibung
Zeitraum2 Jahre mit Realschulabschluss
1 Jahr bei Bewerbern mit allgemeiner Hochschulreife oder Fachhochschulreife
Beginnjährlich zum neuen Schuljahr
UnterrichtszeitenVollzeit:
täglich von 7.45 Uhr bis 14:45 Uhr
38 Stunden in der Woche
Ferienzeiten entsprechend den Regelungen des Kultusministeriums

Ausbildungsstruktur

Die Ausbildung erfolgt im Lernfeldkonzept und gliedert sich in folgende Bereiche:

  1. berufsübergreifender Bereich
  2. berufsbezogener Bereich
  3. Wahlpflichtbereich
  4. Wahlbereich
  5. berufspraktische Ausbildung

Es werden zahlreiche praktische Übungen, Praktika und Projekte innerhalb der Ausbildung durchgeführt. Die berufspraktische Ausbildung (2 jähriger Ausbildungsgang) ist in 3 Pflichtpraktika (je 5 Wochen) und 1 Wahlpflichtpraktikum (5 Wochen) geteilt. Der Abschluss als „Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in“ ermöglicht in Verbindung mit dem mittleren Bildungsabschluss den Zugang zur weiterführenden beruflichen Qualifikation an der Fachschule für Sozialwesen.

Ausbildungsinhalte

Staatliche geprüfte Sozialassistenten/innen werden an der Berufsfachschule entsprechend des aktuellen Lehrplanes für Staatlich geprüfte Sozialassitenten/innen des Landes Sachsen ausgebildet. Innerhalb der Ausbildung erwerben die Berufsfachschüler/innen grundlegende sozialpädagogische und sozialpflegerische Handlungskompetenzen. Sie erlangen eine empathische Haltung gegenüber Menschen und sind Fähig auf die Bedürfnisse von Menschen die Hilfe benötigen einzugehen. Die Lehrprozesse orientieren sich an der Praxis und richten sich nach den Anforderungen der beruflichen Tätigkeit aus.

Berufsübergreifender Bereich

Berufsübergreifender Bereich

  • Deutsch
  • Englisch
  • Sozialkunde
  • Sport
  • Ethik oder Religion

Berufsübergreifender Bereich

Berufsbezogener Bereich

LernfeldInhalt
Lernfeld 1Berufliche Identität und berufliche Perspektiven
entwickeln
Lernfeld 2Beobachtung als Grundlage sozialen Handelns
nutzen
Lernfeld 3Soziale Beziehungen aufbauen und mitgestalten
Lernfeld 4An der Gestaltung von Bildungs-, Erziehungs- und
Betreuungsprozessen mitwirken
Lernfeld 5Die Pflege von Menschen in Gesundheit und
Krankheit unterstützen
Lernfeld 6Menschen bei der Bewältigung des Alltags
unterstützen
Lernfeld 7Kulturell-kreative Prozesse begleiten
Lernfeld 8Eigene Arbeit strukturieren und organisieren sowie
im Team mitarbeiten
WahlpflichtbereichMedien und Materialien zu einem Thema eines
ausgewählten Arbeitsbereiches anwenden
Berufsübergreifender Bereich

Berufspraktische Ausbildung

2-jährige Ausbildung1-jährige Ausbildung*
3 Pflichtpraktika in den Bereichen Kinder, behinderte Menschen und alte Menschen

1 Wahlpflichtpraktikum (Prüfung)

Gesamt: 800 Stunden
3 Pflichtpraktika in den Bereichen Kinder, behinderte Menschen und alte Menschen

1 Wahlpflichtpraktikum (Prüfung)

Gesamt: 800 Stunden
*Verkürzung möglich mit allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife (Einzelfallentscheidung)

Kosten/finanzielle Förderung

  • geringes monatliches Schulgeld (Wir kämpfen im Verband der freien Schulen für eine Abschaffung des Schulgeldes)
    • zwischen 25 % und 75 % Schulgeldbefreiung ist möglich – Einzelfallentscheidungen
  • keine Pflichtliteratur
  • keine Aufnahmegebühren
  • keine Prüfungsgebühren
  • Förderung durch Schüler-BAFöG möglich

Zugangsvoraussetzungen

  • mindestens: Realschulabschluss
  • alternativ: allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • gute Kommunikationsfähigkeit

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • Später: beglaubigte Kopie des Schulabschlusses
    (Zur Erstbewerbung reicht eine einfache Kopie, die beglaubigten Kopien werden erst zu Beginn der Ausbildung benötigt)
  • Später: erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
    (Das reicht zu Beginn der Ausbildung, Sie erhalten zur Beantragung nach Vertragsabschluss eine Schreiben von der Schule)
  • Link zur Onlinebewerbung

Bewerbungen sind ganzjährig möglich.

Die meisten Schüler/innen bewerben sich mit dem Halbjahreszeugnis der 10. Klasse. Bei guten Noten ist auch eine Bewerbung mit dem Jahreszeugnis der 9. Klasse möglich.