Heilpädagogik / Heilpädagogische Zusatzqualifikation

Das sächsische Ministerium für Kultus wird mit der neuen Fachschulordnung (vor. 2017) die Fachschulen für Heilpädagogik abschaffen.
Ersetzt wird diese Ausbildung vollständig durch die Heilpädagogische Zusatzqualifikation.

Interview-Video über die ehemalige Ausbildung Heilpädagoge


Alle Teilnehmer an diesem Video sind oder waren Schüler der Ausbildung zum Heilpädagogen am SPI Thalheim. Die Antworten sind die eigenen Antworten der Schüler. Die Antworten waren nicht vorgegeben.

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Berufsbild

Heilpädagogin
Das Berufsbild des Heilpädagogen/ der Heilpädagogin wird bestimmt durch die Begegnung mit Menschen, die umfassend einer Hilfe und Begleitung bedürfen, aber im Sinne der Integration und des Normalisierungsprinzips dazu herangeführt werden, sich zunehmend besser mit größtmöglicher Selbstständigkeit in der Gesellschaft zurechtzufinden.

Der Heilpädagoge/ die Heilpädagogin wirkt auf verschiedenste Entwicklungs- und Bildungsprozesse ein, initiiert Lern- und Erfahrungsprozesse auf Basis vorhandener Fähigkeiten und Fertigkeiten und ist in der Lage, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderungen oder drohenden Behinderungen, Störungen und Verhaltensauffälligkeiten zu diagnostizieren und zu fördern.

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Einsatzgebiete

Arbeitsfelder des Heilpädagogen/ der Heilpädagogin sind überall dort, wo Menschen mit Behinderungen oder von Behinderung Bedrohte leben, arbeiten und lernen.

Lebenslaufbezogene Tätigkeitsfelder u.a.:

  • Frühförderung, Elementar- und Vorschulerziehung
  • Schul- und Erziehungsberatung
  • Berufsvorbereitung
  • Wohnen und Freizeit…

Lebensortbezogene Tätigkeitsfelder u.a.:

  • Sonderkindergärten
  • Heilpädagogische Kindergärten
  • Integrative Kindergärten
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Stationäre und teilstationäre Wohnheime
  • Altenwohn- und Pflegeheime…

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Abschluss

  • Zertifikat über die 1-Jährige Weiterbildung der Heilpädagogischen Zusatzqualifikation

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Ausbildungsdauer

ZeitraumDie Weiterbildung findet berufsbegleitend über 1 Jahr statt.
BeginnDer Beginn richtet sich nach der Menge der Anmeldungen.
UnterrichtszeitenDie Weiterbildung findet Freitag Nachmittag und Samstags statt

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Zugangsvoraussetzungen

  • Basis ist die VwV HPZ-2003 des Landes Sachsen
  • Abschluss in einem der folgenden Berufsbereiche
    • pflegerisch (Bsp.: Krankenpfleger/in)
    • sozialpflegerisch (Bsp.: Heilerziehungspfleger/in)
    • sozialpädagogisch (Bsp.: Erzieher/in)
    • handwerklicher Bereich (nur in Verbindung mit einer Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen!)
  • mindestens 1 Jahr Berufspraxis in einem relevanten Bereich (KiTa, Werkstatt für behinderte Menschen, ambulante Pflege
  • bestehendes Arbeitsverhältnis
§2 VwV HPZ-2003

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Bewerbungsunterlagen

  • vollständige tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • beglaubigte Kopien Schulabschluss und des relevanten Berufsabschluss
  • Einverständniserklärung des Arbeitgebers
  • Link zur Onlinebewerbung

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Ausbildungsstruktur

Die Weiterbildung erfolgt über 1 Jahr an zwei Tagen in der Woche.

400 Stunden Theorie +  400 Stunden Praxis

Die Praxis erfolgt in zwei Blockpraktika zu je 200 Stunden inkl. Sichtstunden. Die Praktika werden in der Regel beim Arbeitgeber im integrativen Bereich durchgeführt.

 

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Ausbildungsinhalte

  • Diagnostik
  • Psychologie
  • Medizin
  • Beobachtung
  • Recht
  • Sinnesbehindertenpädagogik
  • Verhaltensgestörtenpädagogik
  • Lernbehindertenpädagogik
  • Geistigbehindertenpädagogik
  • Sprachbehindertenpädagogik
  • Schwerstmehrfachbehindertenpädagogik
  • Psychomotorik
  • Biografiearbeit
  • Heilpädagogisches Spiel

 

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Kosten/finanzielle Förderung

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Informationen zum Download (PDF)

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